Der Körper als Spiegel der Seele (Unbewusstes)

Psychosomatische Störungen 
Modernes Behandlungskonzept beweist: Lösungen sind immer möglich

Viele Menschen laufen von einer Arztpraxis zur nächsten, doch keiner der Ärzte findet eine organische Ursache zu den angegebenen Beschwerden. Warum? Weil es häufig keine organische Ursache gibt: Die Psyche überreizt das vegetative Nervensystem und verursacht somit zahlreiche Beschwerden wie Herzklopfen, Kurzatmigkeit, nervöse Erregungszustände, Schluckbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Magen-Darm-Krämpfe oder Schlaflosigkeit.

Die richtige Diagnose heißt „vegetative Dystonie“. Schulmediziner betrachten diese Diagnose jedoch als Verlegenheitslösung; die Betroffenen werden als Simulanten abgestempelt und mit ihren Beschwerden allein gelassen. Im täglichen Leben ist aber immer wieder spürbar, welchen Einfluss die Psyche auf körperliche Funktionen hat. Nach einem unerwarteten Ereignis fährt uns häufig „der Schreck durch die Glieder“ und das Herz klopft – Ausdruck der kurzfristig erhöhten, stressbedingten Adrenalinausschüttung. Eine andauernde Stressreaktion des Nervensystems, beispielsweise durch verdrängte Konflikte, äußert sich dann in verschiedenen Beschwerden und diffusen Symptomen.


Die Therapie der negativen (belastenden) Gefühle - ein modernes Behandlungskonzept zeigt Wirkung

Die wahren Ursachen seelischer Störungen

So wurde die Angst zum negativen Bestandteil der Persönlichkeit


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Herz und Verdauungstrakt am häufigsten betroffen

Obwohl die Vielfalt der Symptome groß ist, haben die meisten Betroffenen Beschwerden im Herz-Kreislaufsystem sowie im Magen-Darm-Trakt. Diese werden durch das vegetative Nervensystem gesteuert und sind zwar unabhängig von unserem Willen, werden aber stark von unserer Psyche beeinflusst. Das vegetative Nervensystem ist aufgeteilt in das sympathische (Sympathikus) und das parasympathische Nervensystem (Parasympathikus). Der Sympathikus bewirkt normalerweise eine allgemeine Leistungssteigerung indem er das Herz-Kreislaufsystem aktiviert und den Verdauungstrakt ruhig stellt. Der Parasympathikus ist sein Gegenspieler und überwiegt in Ruhe- und Erholungsphasen.

Unverarbeitete Konflikte, Angstzustände, depressive Verstimmungen und Stress können das natürliche Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus stören und in Richtung des Sympathikus verschieben. Die leistungssteigernde Funktion des Sympathikus wirkt sich somit in Form von Herzjagen, rascher Ermüdung, Schmerzen im Brustkorb oder Durchblutungsstörungen (kalte Hände und Füße) aus. Da der Sympathikus bei dauerhafter Aktivierung die Funktion des Magen-Darm-Trakts einschränkt, kommt es zu Verstopfung, Blähungen und Krämpfen.


Die Seele findet keine Ruhe

Zu den organischen Beschwerden kommen stressbedingte Erregungszustände, schnelle Reizbarkeit oder Beklemmung. Die Betroffenen leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen – sie liegen nachts oft wach und lassen ihre Gedanken kreisen. Als Folge der Schlaflosigkeit treten Schwindel, Ohrgeräusche und Erschöpfung auf. Oft tritt auch ein weiteres, paradoxes Symptom auf: bei vegetativer Dystonie kommt es zu Atemnot in ruhigen Situationen, während Bewegung die Atmung verbessert. Oft tritt auch das sogenannte Globusgefühl auf, bei dem die Betroffenen Probleme mit dem Schlucken haben, als hätten sie einen Kloß im Hals, obwohl die Speiseröhre organisch gesund ist.

Bleibt die vegetative Dystonie unentdeckt oder unbehandelt kann das schwerwiegende Folgen haben. Die dauerhafte vegetative Überreizung kann langfristige körperliche Schäden hervorrufen. Herz-Kreislaufbeschwerden können in zu Bluthochdruck und Gefäßveränderungen übergehen und nervöse Magen-Darmbeschwerden können die Ursache von Magengeschwüren und dem Reizdarmsyndrom sein.

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